Inspirationen
Viele Menschen erleben ungewöhnliche, manchmal auch übersinnliche Dinge mit ihren Pferden.
Hast du Lust, deine Geschichte zu erzählen? Ich würde mich sehr darüber freuen.
Wenn du mir eine Mail schickst an: ulrikedietmann@gmx.de setze ich deine Geschichte auf die Webseite. Vielen Dank!

Dieses Bild sandte Claudia Plüger - Danke!
Nicht nur Pferde, sondern auch andere Tiere sind wichtig - Wer will mitarbeiten am Aufbau eines Begegnungshofes? Die Bücher von Linda Kohanov geben den Dingen in gewisser Weise einen Namen, erklären und erforschen sie. Das stärkt mich in meiner Arbeit, die zuvor "nur" intuitiv aus mir selbst und den Pferden heraus entstand.
Inzwischen gehören zu unserem Hof neben den drei Pferden und sechs Ponys, drei Hunden, zwei Katzen und 10 Hühnern plus zwei Hähne auch noch zwei Esel (die noch mal eine ganz andere Seite von einem fordern) und vier Ziegen. Als ich da so drüber nach dachte und auch Momente mit Teilnehmern des Seminars wieder ins Gedächtnis kamen, wurde mir etwas klar. Ich finde es wichtig, dass Menschen die sich mit der Epona Arbeit und den wundervollen Pferden und ihren Fähigkeiten beschäftigen auch ihre Wahrnehmung für andere Tiere schulen. Sicher haben die Pferde ein ganz besonderes Potential und doch wirkt es mir manchmal etwas einseitig oder fast glorifizierend , wenn die Pferde quasi in den Himmel gehoben werden und andere Tiere am Wegesrand kaum Beachtung finden oder auch ihr Wohlergehen unwichtig(er) erscheint. (Außerdem sollte ein Lebewesen ja nicht nur wegen seiner Fähigkeiten geschätzt, geschützt und geachtet werden, finde ich jedenfalls) Ich weiß noch nicht, wo genau es hin geht mit meinen Pferden und Tieren. Doch die Mensch- Tier- Begegnung liegt mir sehr am Herzen. Gerne würde ich einen Verein gründen, der dieses Zusammensein fördert und unterstützt. Wenn Du also Menschen kennst, die, so wie wir im Norden leben und die vielleicht Interesse an dem Aufbau eines Begegnungshofes haben, freue ich mich, wenn Du ihnen meine Adresse weiter gibst. Bisher sind alles nur Pläne, doch ich bin mir sicher, dass ich ein solches Projekt nicht alleine, sondern mit anderen Menschen angehen möchte. Meine e-Mail Adresse lautet line@gmx.com und meine Webseite www.einfach-sein-mit-Pferden.de
Herzliche Grüße aus Königsmoor
Line Firsching

Neuer Stall gesucht - und auf magische Weise gefunden Liebe Ulrike, der menschliche Geist ist eingeschränkt von Vorstellungen, Mustern, Konzepten, Konditionierungen. Die Weisheit der Pferde ist allumfassend, denn all diese Dinge schränken sie nicht ein. Wenn wir nur unseren Geist dazu bewegen könnten uns wirklich auf diese Weisheit einzulassen, so wäre alles ganz leicht. Seit einigen Monaten bin ich sehr unzufrieden an meinem Stall. In Gedanken hänge ich immer in Kirchheim bei Natalie rum, in Sehnsucht nach einer Herde, überzeugt davon, dass ich so etwas hier niemals finden kann. Trotz allem spitzt sich die Situation am Stall so zu, dass ich weg möchte,überzeugt davon, dass ich zwar hier meinen Traum nicht finde, aber wenigstens eine etwas nettere Atmosphäre. Ich finde einen Stall,, einigermassen artgerechte Haltung und auch für mich gute Bedingungen. (Reithalle etc.) Habe alles schon unterschrieben, ohne mit Zora zu reden, als sie es erfährt bricht der Kontakt zu mir vollständig ab und sie zieht sich von mir zurück. Nach dieser Reaktion blase ich alles ab, denke, ich soll wohl noch bleiben und da eine Lernaufgabe erfüllen und Zora möchte bleiben weil ihre beste Pferdefreundin da ist. 3 Wochen später gibt es wieder Konflikte und mir wird klar: Zora hin oder her- ich kann es nicht mehr mit mir vereinbaren zu bleiben. Ich bin sehr verzweifelt, es ist nicht einfach einen geeigneten Stall zu finden und ich ärgere mich vorher einen Rückzieher gemacht zu haben. Voller Traurigkeit sitze ich morgens beim meditieren-plötzlich taucht Zoras Kopf auf und ein Wissen- natürlich,ich hab alles ohne sie gemacht, denke immer ich muss alles alleine tun, ich weine, gebe an sie ab und ihr den Auftrag ihren und meinen Platz zu finden. Zur Sicherheit bete ich noch zur Kirchheimer Herde uns doch auch noch zu helfen. 3 Tage später finde ich einen Stall mit einer Offenstallhaltung im Bewegungsstall in einer Herde mit ziemlich interessanten Pferden(Eponapferde....) Mit Reithalle und dem Schnickschnack den ich brauche. Ich mache sofort alles fest, nachts dann im Bett dämmert mir: Wir haben eine Herde gefunden, nicht nur sie, auch ich. Sie stehen dort so ähnlich wie bei Natalie und man muss den Stall mit sauber halten, so dass ich ständig Kontakt mit allen Pferden habe. In meiner Vorstellung war es nicht drin hier einen Herdenplatz für uns zu finden, mein menschlicher Verstand konnte sich nicht vorstellen, dass meine Sehnsucht erfüllt wird, selbst als ich den Stall besichtige verstehe ich es nicht, erst nachts im Bett. Ich hätte was Zweitklassiges genommen, mein kleines Pferd trabt einfach los und sucht das Optimale!!!!! Ich fühle sie die ganze Zeit mit mir in Kontakt und sie geht mit und nimmt die Trennung von ihrer Freundin in Kauf. Ich schreibe Dir das, weil es mal wieder so unglaublich ist und ich wirklich üben möchte mich an die Pferde ganz hinzugeben. Herzensgruß von Ajata |
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Zwei Feen unterwegs. Das Bild sandte Claudia Pflüger. Danke!

Fee mit Pferd. Das Bild sandte Claudia Pflüger. Danke!
Ein Rideabout mit meiner Stute Alina (Erfahrungsbericht)
Das Thema, das ich bearbeiten wollte, war dass ich in der „Außenwelt“ nicht wahrgenommen werde, oder dass ich mich darin nicht wohlfühle. Ich hatte beschlossen, darüber ein rideabout zu machen. Normalerweise würde ich für so etwas eher ins Gelände gehen. Aber diesmal wollte ich lieber den Reitplatz benutzen. Meine Stute Alina und ich hatten einen harmonischen entspannten Ritt. Als ich begann, mit ihr Achter zu reiten, streifte sie recht schmerzhaft mit meinem linken Bein an der Reitplatzbegrenzung entlang und ich wurde aus der Harmonie herausgerissen. Ich dachte mir: Ja, das ist es, die Begegnung mit der Außenwelt ist für mich schmerzhaft. Und ich stoße dort immer wieder an Grenzen. Ich ritt weiter Achter, wobei sich die beiden Kreise in der Mitte überschnitten. Immer im Schnittpunkt wollte Alina stehenbleiben. Zunächst ignorierte ich dieses Verhalten aber dann dachte ich mir, dass es etwas zu sagen hat und habe sie dort stehen lassen. Auf diesem Platz fühlte ich mich sehr wohl. Auf einmal kam mir das Bild zweier sich schneidender Kreise, in den Sinn. Der äußere und der innere Kreis. Und ich befand mich mitten in der Schnittmenge. Ich wusste, ich muss nach der Schnittmenge suchen. Nach den Dingen die im Innern und im Äußern übereinstimmen. Im Geist habe ich dann eine Liste mit diesen Schnittmengen-Dingen gemacht. Dieses Bild ist für mich zu einer echten Lebenshilfe geworden und die Schnittmenge vergrößert sich nach und nach. Ich hoffe, dass sich am
Ende zwei übereinander liegende Kreise entwickeln, die eine Einheit bilden.
Am meisten beeindruckt an dieser Erfahrung hat mich die klare bildhafte Aussage, die Alina mir übermittelt hat.
Christine Rossmann

weiße Fee mit Pferd. Das Bild sandte Claudia Pflüger. Danke!
Plötzlich war ich auf “Empfang”
Eines Tages bekam ich ein neues Pferd ins Training. Es hieß Schuppi.
Ich wollte meiner neuen Schülerin ein Join-up beibringen. D. h. ich
lasse das Pferd frei laufen und beobachte sein Verhalten .Wenn ews mir
sein Hinterteil zudreht schicke ich es weg. Wenn es mir seine Seite
zeigt, verhalte ich mich passiv. Wenn es mir den Kopf zuwendet, drehe
ich mich weg, um den Druck wegzunehmen und es zum Hereinkommen
zu veranlassen. Schnuppi lief und lief im Kreis um mich herum, musterte
mich mit einem Auge und drohte ab und zu, indem er sein Vorderteil auf
mich zudrehte und ein leichtes Steigen andeutete, die Ohren anlegte,
dann aber ganz schnell wieder abdrehte. Ich meinerseits entspannte mich
und versuchte durch eine defensive Haltung Vertrauen zu schaffen .
Während ich mich so im Kreis mit Schnuppis Zirkeln mitdrehte,
schalteten plötzlich meine Gedanken auf "Empfang" und ich konnte
Schnuppis "Sender" glasklar empfangen: "Ich würde ja gern reinkommen zu
Dir, aber ich bin diese Art von Zuwendung nicht gewohnt und getraue mich
nicht zu Dir hereinzukommen, obwohl ich es gerne würde."
Nach ein paar weiteren Runden konnte ich Schnuppi durch freundliches
Anlocken schließlich dazu bewegen, friedlich zu mir zu kommen. Er senkte
entspannt den Kopf . Alles war friedlich.
Von Astrid
Botschaft meiner verstorbenen Stute Moon
Es war eine Nacht voller Schmerzen, in der ich meine Stute Moon wahnsinnig vermisste. „Bitte nicht noch mehr Trauer“, schrie es in mir. Ich ging hinaus in die Nacht mit den Hunden, auf die Weiden, mein Blick verlor sich in der mondbeschienen Silhouette der Berge. Für die Dauer eines Atemzuges, hörte ich, was ich nicht glauben konnte: ein lautes, langgezogenes Wiehern … es war unzweifelhaft Moons Stimme. Mein Herz tanzte und raste wie ein verrückt gewordener Taktstock. Etwas in mir fragte: Wer kann hier wiehern wie Moon? Sie ist seit zwei Jahren tot. Vielleicht war ein Pferd von der Nachbarranch durch den Zaun gebrochen, dachte ich und suchte alles ab.
Warum, fragte ich Moon in meiner Verzweiflung. Ich rief und rief nach Moon. Wo bist du? Bist du hier? Hast du gerufen?
Dann kam die Antwort, die Tränen flossen und ich schüttelte mich am ganzen Körper. Es war mein letzter Ruf. Es ist Zeit, mit dem Leben fortzufahren, sagte sie.
Seither kam der Schmerz nicht zurück und ich fühle mich frei, ein neues Pferd in mein Leben zu holen.
Von Wendy aus Arizona
Magischer Pferdename
Ich habe mich schon manchmal gefragt, ob der Name meiner arabischen Stute Tinnia irgendetwas zu bedeuten hat, aber konnte keine Erklärung finden. Sie hatte den Namen, als ich sie bekam.
Eines Morgens sagte mir Tinnia in einer telepathischen Unterhaltung (wir unterhalten uns öfters auf diese Weise), ich solle nach Stuttgart ins Archäologische Museum gehen. Ich hatte ohnehin vorgehabt, dort für meinen Roman zu recherchieren. Im Museum fand ich wertvolle Informationen für mein Buch. Aber das eigentlich Erstaunliche war etwas anderes: Neben einer keltischen Stele war eine Stele der Etrusker abgebildet. Der Erklärungstext berichtete von der etruskischen Hauptgottheit. Und der Name der etruskischen Gottheit war: Tinnia!
von Ulrike
Ein Pferd lindert Schmerzen
Mein Onkel leidet seit geraumer Zeit an Knochenkrebs. Nun stand eine Operation an, bei der sein brüchiges Rückgrat ausgesteift werden sollte. Er wäre dadurch in seiner Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt gewesen. Mein Onkel begann stattdessen mit dem Reiten. Jeden Tag geht er in den Stall und reitet. Die Operation wurde dadurch überflüssig, die Schmerzen gingen zurück und die Pferde machen ihm außerdem große Freude.
von Marietta
Join-up mit Mondspiel (siehe Foto)

Mondspiel wurde vor 3 Jahren als erstes Fohlen meiner Stute Kantara geboren. Die Geburt war nicht ohne,und ich wußte bisweilen nicht, um wen ich mich als erstes kümmern sollte: die starr daliegende Schimmelstute oder ihr ebenso lebloses Fohlen. Letzten Endes ging alles gut, und Mondspiel wuchs in einer gleichaltrigen Stutenherde auf. Als ich sie im April 2009 aufstallte, war sie liebevoll und anhänglich wie immer. Bis zu dem Tag, an dem ein heftiger Sturm aufzog und sie - wie nun üblich - auf der Koppel vor meinen anderen Stuten stand, die gerade frisch geborene Fohlen bei sich hatten. Um die Fohlen vor dem Unwetter in Sicherheit bringen zu können, mußte ich zunächst Mondspiel in die Box bringen. Und was bis dahin niemals ein Problem war, erwies sich nun als unlösbare Aufgabe - Mondspiel ließ sich nicht einfangen! Unter immer tiefer dahinjagenden schwarzen Wolken lief die kleine braune Stute stets aufs Neue davon, und meine anderen Stuten samt Fohlen wieherten ängstlich. Ich beschloß, bei dieser Gelegenheit ein Join-up durchzuführen, da ich ohnehin keine bessere Lösung für den Augenblick wußte. Mondspiel machte toll mit. Leider hatte sie wohl nicht davon gelesen, daß sie nach dem Senken des Kopfes und dem Schlecken des Maules in meine Richtung kommen sollte. Mittlerweile praßelte Hagel in der Größe von Hasel- und Walnüssen über eine Zeitspanne von ca 15 Minuten auf uns nieder. Danach schüttete es, was vom Himmel nur herunterkommen konnte. Nach einer guten halben Stunde vergeblicher Versuche - die Sonne schien nun wieder - setzte ich mich tief verzweifelt in der Mitte der Koppel auf den Boden. Tränen bitterer Enttäuschung und tiefen Frusts rannen über mein Gesicht. So etwas hatte ich in vielen Jahren noch nicht erlebt... Da blies mir plötzlich von hinten ein kleines braunes Pferd vorsichtig in den Nacken. Mein Atem stockte. Da stand sie. Etwas unsicher und verlegen. Ich starrte Mondspiel an. Sie betrachtete mich andächtig, dann - legte sie sich neben mich auf den Boden hin! Eines der Geschenke, die ich wohl niemals vergesse.
Macht sich der Mensch klein, kann sich auch das Pferd darauf einstellen. Bei Mondspiel hat wohl auch viel zu diesem Verhalten beigetragen, daß sie von mir noch nie Aggression in irgendeiner Form erlebt hat. Vielleicht ist ein herkömmliches Join-up in einem solchen Fall auch völlig unverständlich für das Pferd...
von Chris Götte (www.grafik-kunst-chris.de)
Zitat mit doppeltem Sinn:
"Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung."
(Kaiser Wilhelms Kommentar zur Erfindung des Autos)
Magic Pepper: Die Botschaft hinter der Traurigkeit
Magic Pepper ist ein 4 Jähriger Appaloosa und wir haben eine sehr enge
Verbindung. Ich selber mache Bewusstseins- und Energiearbeit und ich hatte an diesem
Tag ein heftiges "(Selbsthass-)Thema" an dem ich arbeiten wollte mit meiner "Lehrerin".
Ich las gerade ein Buch über die lautlose Sprache der Tiere und probierte eine Übung aus.
Ich saß an diesem Morgen noch Zuhause und nahm Verbindung mit
Pepper auf- er war in seinem Stall. Ich sendete ihm liebevolle Gedanken,
stellte mir vor wie ich ihn kraulte und streichelte, und sendete ihm ein Gefühl
meiner Zuneigung. Dann wartete ich was zurück kommen mochte von ihm.
Als ich nun plötzlich weinend dort saß, konnte ich mir gar nicht erklären, was
mit mir passierte.
Ich fuhr zu meiner "Lehrerin", um an meinem Thema zu arbeiten, und erzählte
ihr von meinem Erlebnis mit Pepper. Vielleicht geht es ihm nicht so gut, wenn ich
so traurig darüber war, was er mir schickte, und weinen musste, sagte ich zu ihr.
Sie hörte aufmerksam zu (fühlte sich in die Situation ein), dann lachte sie.
Weißt Du, was er Dir geschickt hat, fragte sie mich.
Ich überlegte und überlegte. Nein, ich komme nicht drauf, gab ich zurück.
Und dann sagte sie: LIEBE! Er liebt Dich, und das Gefühl hat er zurück gesendet.
Da kamen mir wieder die Tränen und ich wusste es stimmte!!!
Oh man, stand ich auf dem Schlauch.
Da habe ich ihm noch einmal ein "danke" geschickt, und mich dafür entschuldigt, dass
ich so begriffsstutzig war. Er wirkte nämlich ein wenig verwirrt über meine traurigen Gefühle
vorher. Er nahm meine Entschuldigung natürlich sofort an, stubste mich mit seiner Nase
und freute sich, dass ich ihn nun endlich verstanden hatte!!!
Soweit dazu: Man mus nicht nur empfangen können, sondern auch verstehen was man
zurückgeschickt bekommt!!!!!!!!!!!! Sowas kann auch nur uns Menschen passieren, oder?!
von Caroline Weies, aus Schwerte- NRW (Germany)